ADHS in der Partnerschaft - Eine Herausforderung


 

Nichts ist unmöglich, auch keine ADHS-Beziehung!



Eine Partnerschaft mit einem Partner der ADHS hat, wird oft als nur schwer praktikabel oder gar unmöglich verrufen. Das ist definitiv falsch!

Natürlich liegt es in der Natur der ADHS, daß es schwieriger ist, mit ADHS-Patienten eine Beziehung zu führen, aber dafür bieten wir ADHSler auch oft mehr, als "normale" Partner.

Wir sind:
  • kreativ / kreativer
  • elanvoll / elanvoller
  • verspielt / verspielter
  • authentisch / authentischer
  • liebevoll / liebevoller

Und das sind nur ein paar wenige Vorteile an einem ADHS-Patienten als Partner. Aber wir wollen nicht die negativen Seiten der Medaille weglügen. Es ist wahr, daß viele ADHSler in ihrem Liebesleben sprunghaft, instabil und sehr leicht irritabel sind. Das gilt vor allem in Fällen, in denen der Partner dem ADHSler nicht genügend Abwechslung und Spielraum bietet (Variatio delectat --> lat. Abwechslung erfreut). Wir ADHSler neigen schnell dazu, uns zu langweilen, bzw. von einem potentiellen Partner gelangweilt zu sein.

Wenn wir hingegen einen Menschen gefunden haben, der uns zu nehmen weiss, können unsere Beziehungen wie jede andere auch ein Leben lang dauern. Die Scheidungsrate bei ADHS-Partnerschaften liegt unter dem Durchschnitt "normaler" Ehen!


ADHS und Partnerschaft?
ADS/ADHS und Partnerschaft vertragen sich nicht. Das ist ein gängiges Vorurteil, das wir hier entkräften wollen.



ADHS-Literatur
Über ADHS wurde viel geschrieben. Hier unsere Tipps:
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